Spielzeit 2012/2013: Sinfoniekonzerte
5. Sinfoniekonzert
Simon Holt
„a table of noises“ – Konzert für Perkussion und Orchester
Peter I. Tschaikowsky
Sinfonie Nr. 5 e-Moll op. 64
Solist Colin Currie
Der Schweizer Thierry Fischer begann seine Laufbahn zunächst als Flötist unter Nikolaus Harnoncourt und Claudio Abbado. Seine Dirigentenkarriere startete er beim Chamber Orchestra of Europe. Es folgte eine weltweite Tätigkeit als Gast- und Chefdirigent u. a. in Belfast und Nagoya sowie seit 2006 beim BBC National Orchestra of Wales und seit 2009 beim Utah Symphony Orchestra. Als „Segen für die Neue Musik“ bezeichnet der britische Schlagzeuger Colin Currie das Konzert „a table of noises“ seines Landsmannes Simon Holt, und er sollte es wissen: Denn wie kaum ein zweiter Perkussionist beschäftigt er sich mit den – zum Teil eigens für ihn verfassten – Werken zeitgenössischer Komponisten. Mit Fischer führte er das Holt’sche Opus bereits 2010 bei den BBC Proms in der Londoner Royal Albert Hall auf – ein absolutes „Highlight“, wie sich beide erinnern.
Einen sinfonischen Höhepunkt stellt Tschaikowskys 1888 entstandene Fünfte dar. Seinem Tagebuch vertraute er an: „Programm des ersten Satzes der Sinfonie, Introduktion: Völlige Ergebung in das Schicksal, oder, was dasselbe ist, in den unergründlichen Ratschlag der Vorsehung. Allegro: Murren, Zweifel, Klagen, Vorwürfe.“ Und zum Andante notierte er: „Soll ich mich dem Glauben in die Arme werfen?“ Das markante Schicksalsmotiv durchläuft verschiedene Metamorphosen, um schließlich im Finale nach Dur gewendet und hymnisch gesteigert zu werden.











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