Essener Philharmoniker

Spielzeit 2016/2017: Kammerkonzerte

Im Aalto-Foyer

Original-Kompositionen und Bearbeitungen für 4 Posaunen von Georg Daniel Speer, Claudio Merulo, Samuel Scheidt, Anton Bruckner, Gioacchino Rossini, Jan Koetsier, Paul Desmond, Frigyes Hidas Alteba und George Gershwin

Mit Shiori Doi, Posaune | Andreas Hebeler, Posaune | Michael Hufnagel, Posaune | Matthias Kamleiter, Posaune

Schon Hector Berlioz wusste: “Alle Orchester sollten wenigstens eins dieser schönen Instrumente besitzen!” Und mit diesen “schönen Instrumenten” meinte er (natürlich?) die Posaune, von denen sich im 4. Kammerkonzert gleich vier zueinander gesellen, um ein abwechslungsreiches Programm aus Originalkompositionen und Arrangements zu bestreiten. Und Berliozʼ Lobeshymne ist damit noch lange nicht beendet: “Die Posaune ist, meiner Ansicht nach, das wahre Oberhaupt jener Familie von Blasinstrumenten, welche ich als Epische bezeichnet habe. Sie besitzt im höchsten Grade Adel und Großartigkeit; sie hat alle ernsten und kräftigen Klanglaute erhabener musikalischer Poesie, von den religiösen, imposanten und ruhigen Akzenten bis zu den tobenden Ausbrüchen einer Orgie. […] Man muss zugeben, dass eine Posaune, einzeln für sich, stets mehr oder weniger am unrechten Platze im Orchester zu sein scheint. Dieses Instrument bedarf der Harmonie, oder wenigstens des Zusammenwirkens mit anderen Mitgliedern seiner Familie, um seine Eigenschaften vollständig offenbaren zu können.”