Essener Philharmoniker

Spielzeit 2017/2018: Kammerkonzerte

Ludwig van Beethoven Serenade D-Dur für Flöte, Violine und
Viola, op. 25
René Eespere „Tres in unum“ für Flöte, Violine und Gitarre
Jacques Ibert „Entr’acte“ für Flöte und Gitarre
Ferdinando Carulli Notturno G-Dur für Flöte, Violine und Gitarre,
op. 24/II Nr. 1
Wenzeslaus Matiegka Notturno G-Dur für Flöte, Viola und Gitarre,
op. 21

Mit Susanne Wohlmacher, Flöte | Christoph Danne, Violine| Ruth Herrmann, Viola | Philipp Weinhausen, Gitarre

Der Begriff „Serenade“ meint ein heiter-zärtliches Musikstück, dargeboten mit Vorliebe zur Abendstunde unter freiem Himmel. Seit dem 16. Jahrhundert und wahrscheinlich noch früher liebte der Adel solche Darbietungen. Die Biedermeierzeit übernahm die musikalische Form als „Ständchen“ oder „Notturno“, am liebsten unter Verwendung des damaligen Modeinstrumentes Gitarre. Ferdinando Carulli schuf für dieses Instrument, dem er als Virtuose, Lehrer und Komponist einen Platz auf den Konzertpodien seiner Zeit bereitete, eine Fülle von serenadenhaften Kammermusikwerken. Dass auch die größten Genies der Musikgeschichte die vielseitig variierbare Serenadenform nicht verschmähten, beweist Beethovens Opus 25 mit ausdrucksstarken Melodien und rhythmisch reizvollen Tanzsätzen.