Dirigenten & Solisten: Dirigenten
Pablo Heras-Casado
Pablo Heras-Casados facettenreiche Dirigententätigkeit zeugt von ungewöhnlicher Tiefe und Vielfalt: Sein breit gefächertes Repertoire – von der Renaissance bis zu zeitgenössischen Kompositionen, von der Kammermusik bis zur großen Opernliteratur – ist bemerkenswert.In seiner noch jungen Karriere hat Pablo Heras-Casado bereits mit international renommierten Orchestern zusammengearbeitet, darunter das BBC Philharmonic Orchestra, das Orchestre Philharmonique de Radio France, das Deutsche Symphonie Orchester Berlin, das Freiburger Barockorchester und die Staatskapelle Dresden. Mit Orchestern wie dem Los Angeles Philharmonic, dem San Francisco Symphony, dem Tonhalle-Orchester Zürich und dem Mostly Mozart Festival New York blickt er bereits auf eine langjährige Zusammenarbeit als regelmäßig wiederkehrender Gastdirigent zurück.
Im Mai 2011 dirigierte er die Premiere von Hosokawas Matsukaze am Théâtre Royal de la Monnaie Brüssel in Zusammenarbeit mit Sasha Waltz & Guests und dem Vocalconsort Berlin. Die Produktion war danach auch in Warschau, Luxemburg und an der Staatsoper Berlin zu Gast. Weitere Opernaufführungen der Saison 2010/11 waren Mahagonny mit dem Teatro Real Madrid und La Fura dels Baus sowie Nixon in China mit der Canadian Opera Company. Für die „herausragende musikalische Leitung“ von Nixon in China wurde Pablo Heras-Casado für einen Dora Mavor Moore Awards der Toronto Alliance for the Performing Arts (TAPA) nominiert.
Im Sommer 2011 gibt Heras-Casado seine Debüts beim Boston Symphony Orchestra in Tanglewood, beim Houston Symphony und beim Orchestra of St Luke′s in Caramoor und kehrt zurück zum Mostly Mozart New York sowie zur Canadian Opera Company mit Glucks Iphigénie en Tauride. Bei den Berliner Philharmonikern debütiert er im Oktober 2011. In der Saison 2011/12 ist er außerdem erstmalig beim Festspielhaus Baden-Baden mit Donizettis L′elisir d′amore zu Gast. Weitere Höhepunkte sind sein Debüt beim Mahler Chamber Orchestra, dem Symphonieorchester und Chor des Bayerischen Rundfunks, dem Rotterdam Philharmonic und Göteborgs Symfoniker. Auftakt der Zusammenarbeit mit dem Freiburger Barockorchester ist eine Tournee im März 2012 mit Konzerten in Lissabon, St. Pölten, Freiburg, Stuttgart und Berlin.
In den vergangenen Spielzeiten arbeitete der junge Dirigent mit Orchestern wie dem San Francisco Symphony, City of Birmingham Symphony Orchestra, NHK Symphony Orchestra, Netherlands Radio Kammerphilharmonie, The Cleveland Orchestra, Danish National Symphony Orchestra, St Paul Chamber Orchestra und the Ensemble Orchestral de Paris. Im Opernfach dirigierte er L′elisir d′amore an der English National Opera, Rigoletto an der Welsh National Opera, die Weltpremiere von Marc-Olivier Dupins Ballett Les enfants du paradis an der Opéra National de Paris sowie eine Neuproduktion von Offenbachs La Périchole an der Opéra National de Bordeaux. Pablo Heras-Casado hat bereits mit Regisseuren wie Robert Carsen, Jonathan Miller, Rolando Villazón und La Fura dels Baus zusammengearbeitet.
Von seinem ausgeprägten Interesse an zeitgenössischer Musik zeugt die Zusammenarbeit mit dem Ensemble ACJW an der Carnegie Hall, dem Ensemble Modern in Frankfurt, dem Klangforum Wien und dem Collegium Novum Zürich. Für die gefeierte Aufführung von Stockhausens Gruppen gewann er 2007 den Dirigentenwettbewerb des Lucerne Festivals unter dem Vorsitz von Pierre Boulez und Peter Eötvös. Für die Zukunft ist u. a. eine Zusammenarbeit mit dem Ensemble Intercontemporain geplant.
Mit seinem Heimatensemble Compañía Teatro del Príncipe in Aranjuez sind bei Harmonia Mundi die Weltersteinspielung von Castels La Fontana del Placer und Boccherinis La Clementina erschienen. Eine CD mit Giuseppe Bonnos L’isola disabitata mit der Compañía Teatro del Príncipe wird demnächst bei Harmonia Mundi erscheinen. Eine DVD-Veröffentlichung mit Schuberts Symphonie Die Unvollendete mit dem Orchestre Philharmonique de Radio France ist für November 2011 bei Naïve geplant.
Nun steht der spanische Dirigent zum ersten Mal am Pult der Essener Philharmoniker.
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3. Sinfoniekonzert











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